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36. ITO-Kolloquium: Integrierte Optik und Mikrooptik

Beim 36. Optik-Kolloquium des Instituts für Technische Optik (ITO) der Universität Stuttgart standen am 4. März 2026 die Themen „Integrierte Optik“ und „Mikrooptik“ im Zentrum des Austauschs.

Das Kolloquium bringt akademische sowie industrielle F&E‑Mitarbeiter/innen zusammen und fördert so den intensiven Wissenstransfer innerhalb der Optik‑Community.

Photonics BW und OptecNet Deutschland präsentierten an einem Infostand aktuelle Aktivitäten und Veranstaltungen in der Photonik und den Quantentechnologien.

Nach einer Begrüßung durch Prof. Dr. Stephan Reichelt, Leiter des ITO, widmete sich Dr. Wolfgang Vogel (INT, Universität Stuttgart) integrierten Wellenleiterstrukturen in Silizium für die Sensorik und Nachrichtentechnik.

Anschließend referierte Dr. Olaf Brox (FBH, Berlin) über Diodenlaser mit integrierten, optischen Gittern. Die Miniaturisierung in der Photonik am Beispiel von akustischen Sensoren und Strahlungsquellen stand im Mittelpunkt des Vortrags von Prof. Dr. Tobias Lamprecht (IMP, Ostschweizer Fachhochschule (OST)).

Prof. Dr. Niels Quack (IMS CHIPS, Stuttgart) hielt einen Fachvortrag zu optischen Schaltern: von Mikrospiegeln bis hin zur integrierten Photonik.

Von der Mikroebene bis hin zu Diamanten drehte es sich danach im Vortrag von Dr. Frederik Schaal (Bosch Quantum Sensing), der ein miniaturisiertes NV-Quanten-Magnetometer vorstellte.

Der Vortrag von Hagen Sahm (Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS) widmete sich analog gesteuerten, hochauflösenden MEMS-Mikrospiegelarrays.

Prof. Dr. Carsten Rockstuhl (Karlsruher Institut für Technologie (KIT)) stellte inverses Design photonischer Strukturen für den 3D-Nanodruck vor.

Fortschrittliche multimodale Endomikroskope ermöglicht durch 3D-Druck wurden anschließend von Prof. Dr. Çağlar Ataman (IMTEK, Universität Freiburg) präsentiert.

Der Vortrag von Marco Wende (ITO, Universität Stuttgart) widmete sich abschließend integrierter 3D-gedruckter Mikrooptik für ultrakompakte Anwendungen in der Biophotonik.

Neben den Fachvorträgen gab es zahlreiche Möglichkeiten für intensives Networking und die Anbahnung neuer Kooperationen.

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