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CZS Wildcard 2026: Programm zur Förderung unkonventioneller Ideen

Mit der Ausschreibung ermöglicht die Carl-Zeiss-Stiftung maximalen Freiraum. Sie unterstützt interdisziplinäre Konsortien aus drei bis fünf Wissenschaftler:innen, eine radikal neue, ungewöhnliche und damit besonders wagemutige Ideen im MINT-Bereich zu verfolgen.

Programm: CZS Wildcard
Zielgruppen: Nachwuchs­gruppenleiter:innen, Professor:innen, Postdoktorand:innen
Fördersumme: 750.000 €
Frist Vollanträge: 20.04.2026

Ziele

Der Antrag muss ein unkonventionelles und interdisziplinäres Forschungsvorhaben aus dem Bereich der Natur-, Lebens- und/oder Ingenieurwissenschaften (MINT-Bereich) beschreiben, welches im Förderzeitraum verfolgt wird. Sollte das Vorhaben nicht die erwarteten Ziele erreichen, führen auch diese Ergebnisse zu einem Erkenntnisgewinn. Ein Scheitern aus inhaltlichen Gründen ist deshalb nicht möglich. 

Was sind die Antragsvoraussetzungen?

Die beantragte Maßnahme muss eine interdisziplinäre Fragestellung aus dem Bereich der Natur-, Lebens- und/oder Ingenieurwissenschaften (MINT-Bereich) adressieren. Förderanträge müssen von Konsortien aus drei bis fünf Wissenschaftler:innen gestellt werden. Entscheidend sind nicht einschlägige Vorarbeiten und das Renommee der Forschenden, sondern die Überzeugungskraft der Idee und des Teams 

Wer ist antragsberechtigt?

Der Antrag wird von einer/einem Wissenschaftler:in stellvertretend für das Konsortium gestellt. Der/die antragstellende Wissenschaftler:in muss an einer der nachfolgenden Hochschulen in den Förderländern der Carl-Zeiss-Stiftung beschäftigt sein.  

  • Baden-Württemberg: Universitäten: Freiburg, Heidelberg, Hohenheim, Karlsruher Institut für Technologie, Konstanz, Mannheim, Stuttgart, Tübingen, Ulm 
    Hochschulen für angewandte Wissenschaften: Aalen, Albstadt-Sigmaringen, Biberach, Esslingen, Furtwangen, Heilbronn, Karlsruhe, HTWG Konstanz, Mannheim, Nürtingen-Geislingen, Offenburg, Pforzheim, Ravensburg-Weingarten, Reutlingen, Rottenburg, HdM Stuttgart, HfT Stuttgart, Ulm
  • Thüringen: Universitäten: Erfurt, Ilmenau, Jena, Weimar 
    Hochschulen für angewandte Wissenschaften: Erfurt, Jena, Nordhausen, Schmalkalden
  • Rheinland-Pfalz: Universitäten: Kaiserslautern-Landau, Koblenz, Mainz, Trier
    Hochschulen für angewandte Wissenschaften: Bingen, Kaiserslautern, Koblenz, Ludwigshafen, Mainz, Trier, Worms

Jeweils bis zu 1/3 der Wissenschaftler:innen des Konsortiums können

  • an einer außeruniversitären Forschungseinrichtung beschäftigt sein und/oder
  • an einer Hochschule oder außeruniversitären Forschungseinrichtung mit Hauptsitz außerhalb der drei o.g. Bundesländer oder im Ausland tätig sein und/oder
  • einer Fachdisziplin außerhalb des MINT-Fächerspektrum angehören. 

Laufzeit

Die Förderlaufzeit beträgt zwei Jahre. Der Projektstart ist frühestens zum 1. Januar 2027 möglich und muss bis spätestens zum 1. März 2027 erfolgen.

Weitere Informationen