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Erfolgreicher Auftakt der AG Photonik und Quantentechnologien für die Sicherheit und Verteidigung

Vor dem Hintergrund der aktuellen Bedrohungslage initiierte Photonics BW den neuen Expertenkreis „Photonik und Quantentechnologien für die Sicherheit und Verteidigung“. Übergreifendes Ziel ist es, mehr Unternehmen und Forschungseinrichtungen als Lösungsanbieter und Zulieferer für die Sicherheit und Verteidigung zu sensibilisieren und zu unterstützen.

Gemeinsame Ziele und Aktivitäten des Expertenkreises umfassen den Technologietransfer, die Innovations- und Startup-Förderung, die Anbahnung persönlicher Kontakte sowie die Initiierung von Kooperationen und Förderprojekten.

Der Auftakt fand am 25. März 2026 beim Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB in Ettlingen mit über 35 Teilnehmenden statt, um einen grundlegenden Einblick in das Themenfeld zu geben und die Bedarfe für die weitere Ausgestaltung des Expertenkreises zu erörtern.

Nach einer Begrüßung durch die AG-Moderatoren Dr. Karin Stein, Fraunhofer IOSB, und Jens Möller, Diehl Defence GmbH & Co. KG, erfolgte ein Videogrußwort von Ministerialdirektor Dr. Michael Kleiner vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg.

Anschließend stellte Prof. Dr. rer. nat. habil. Marc Eichhorn das Fraunhofer IOSB und die zahlreichen Forschungsaktivitäten im Bereich Sicherheit und Verteidigung vor. Dr. Karin Stein und Caroline Schweitzer, Fraunhofer IOSB, gaben darüber hinaus Einblicke in den Fraunhofer-Leistungsbereich Verteidigung, Vorbeugung und Sicherheit VVS.

Eine Einführung in das Thema „Sicherheit und Verteidigung“ sowie in die geplanten Aktivitäten des Expertenkreises erhielten die Teilnehmenden von Jens Möller und Dr. Andreas Ehrhardt, Geschäftsführer Photonics BW.

Die Laborbesichtigung ermöglichte praxisnahe Einblicke in zahlreiche Forschungsprojekte der Bereiche „Militärische optronische Systeme und Laser“, „Digitalisierung und Vernetzung“, „Luft- und raumgestützte Aufklärung“, „Lagebilderstellung und Führung“ sowie „Systeme für die öffentliche Sicherheit“ des Fraunhofer IOSB.  

Dr. Martin Gerken widmete sich anschließend der Rolle von Photonik und Quantentechnologien in der Verteidigung am Beispiel der HENSOLDT Optronics GmbH.

Oberstleutnant und Gründer Steffen Hägele aus dem Innovationszentrum an der Hochschule Aalen (INNO-Z) stellte sein Start-up HENCO – Defence Systems Engineering in einem Pitch vor.

Bei einem Get-together hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich zu den vielfältigen Möglichkeiten der Photonik und Quantentechnologien für die Sicherheit und Verteidigung auszutauschen und erste Kooperationen anzubahnen.

Das zweite Treffen des neuen Expertenkreises ist für Herbst 2026 geplant.