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NVision für europäische Quantum Grand Challenge ausgewählt

Ulm, September 2026 – NVision Quantum Technologies wurde für die Quantum Grand Challenge des European High Performance Computing Joint Undertaking (EuroHPC JU) ausgewählt. Das EU-Programm soll vielversprechende europäische Quantentechnologien auf ihrem Weg von der wissenschaftlichen Entwicklung hin zu skalierbaren, industriell einsetzbaren Systemen unterstützen.

NVision entwickelt in Ulm eine neue Architektur für Quantencomputer, die Spin-Qubits in speziell entwickelten organischen Molekülen mit integrierter Photonik verbindet. Licht soll dabei genutzt werden, um Qubits auf einem Chip miteinander zu vernetzen und damit einen Weg zu größeren, modularen Quantensystemen zu schaffen. Unter den drei ausgewählten deutschen Unternehmen ist NVision das einzige, das einen Spin-Qubit-Ansatz verfolgt.

„Europa verfügt über herausragende Wissenschaft, Talente und industrielle Kompetenzen im Quantencomputing. Die entscheidende Aufgabe ist jetzt, daraus Quantensysteme zu entwickeln, die sich skalieren, fertigen und international wettbewerbsfähig einsetzen lassen“, sagt Dr. Sella Brosh, CEO und Mitgründer von NVision Quantum Technologies.

Im viermonatigen Projekt QOSMOS – Quantum Computers based on Spin Qubits in Organic Molecules wird NVision nun einen technischen und finanziellen Fahrplan für die weitere Skalierung seiner Quantencomputing-Architektur erarbeiten. Dafür erhält das Unternehmen rund 293.000 Euro EU-Förderung.

Die Auswahl ist ein weiterer Schritt für NVision, Quantentechnologie „made in Ulm“ von der Grundlagenforschung in Richtung industrieller Anwendung zu bringen.

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